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Vaccinium myrtillus

Heidelbeere

Volksnamen: Blaubeere, Waldheidelbeere, Bickbeere

Heidelbeere

Beschreibung

Die Heidelbeere liefert aromatische blaue Beeren, braucht aber sauren, humosen Boden, um sich wohlzufühlen. Kulturheidelbeeren tragen größere Früchte, die kleine Waldheidelbeere schmeckt dafür intensiver. Im Kübel mit Rhododendronerde gelingt sie auch auf kalkhaltigem Gartenboden.

Pflegehinweise

Pflanze sie im Frühjahr (April · KW 15) in saure Erde mit pH-Wert unter 5 und gieße möglichst mit kalkarmem Regenwasser. Mulche mit Rindenmulch oder Nadelstreu, das hält sauer und feucht. Schneide alte Triebe erst nach einigen Jahren im Winter (Februar · KW 8) heraus, um die Pflanze zu verjüngen.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 3.5–58.0

Bodenart

humos, durchlässig, feucht, kalkmeidend, mager

LichtHalbschatten
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfMittel

Heidelbeeren brauchen sauren, humusreichen und gleichmäßig feuchten Boden ohne Staunässe – pH 3,5 bis 4,5 ist optimal, bis 5,0 wird noch toleriert. Pflanz sie in Rhododendron- oder Moorbeeterde und mische gern Nadelstreu oder sauren Rindenmulch unter; normale Garten- oder Komposterde meidest du, weil sie zu kalkhaltig ist. Gieß am besten mit kalkarmem Regenwasser.

Düngung

Schwachzehrer

Als Schwachzehrer brauchen Heidelbeeren nur wenig – zu viel schadet mehr als es nützt. Im Frühjahr kannst du sparsam Hornspäne flach um die Pflanze einharken; bei Bedarf eine zweite, ebenso zurückhaltende Gabe zur Blüte. Kompost und Mist meidest du, weil beide den pH-Wert anheben. Erneuere stattdessen jährlich eine Mulchschicht aus Nadelstreu oder saurem Rindenmulch – das schützt die flachen Wurzeln und hält den Boden leicht sauer.

Mischkultur

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

Krankheiten & Schädlinge

6 relevant

Aus der Wissensdatenbank, automatisch verknüpft über betroffene Arten. Erkennen und Vorbeugen stehen ausführlich im Lexikon.

SchädlinghochMai–Sep
Dickmaulrüssler

Otiorhynchus sulcatus

Der Gefurchte Dickmaulrüssler ist ein nachtaktiver, flugunfähiger Käfer, dessen erwachsene Tiere typische buchtartige Kerben in die Blattränder fressen.

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SchädlinghochMär–Okt
Dickmaulrüssler-Engerling

Otiorhynchus sulcatus

Der Dickmaulrüssler-Engerling ist die Larve des nachtaktiven Käfers Otiorhynchus sulcatus und richtet den eigentlichen Schaden an.

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MangelmittelApr–Aug
Eisenmangel-Chlorose

Eisen-Mangel

Bei der Eisenchlorose vergilben die jüngsten Blätter, während die Blattadern grün bleiben. Das ergibt ein deutliches Netzmuster.

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SchädlinghochJun–Okt
Kirschessigfliege

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Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) ist eine kleine Fruchtfliege, die im Gegensatz zu heimischen Arten auch gesunde, noch reifende Früchte mit ihrem gezähnten Legebohrer anbohrt und dort Eier…

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MangelmittelMai–Aug
Manganmangel

Mangan-Mangel

Manganmangel zeigt sich als netzartige Chlorose: Die Blattadern bleiben grün, während die Flächen dazwischen hellgrün bis gelb ausbleichen.

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KrankheithochApr–Okt
Phytophthora-Wurzel- und Triebfäule

Phytophthora spp.

Phytophthora-Wurzel- und Triebfäule wird durch bodenbürtige Pilze der Gattung Phytophthora verursacht, die vor allem bei Staunässe aktiv werden.

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Sorten

8 Sorten
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