Ribes uva-crispa
Stachelbeere
Volksnamen: Klosterbeere, Krausbeere
Foto: CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Die Stachelbeere liefert je nach Sorte grüne, gelbe oder rote Früchte, unreif säuerlich für Kuchen, vollreif angenehm süß zum Naschen. Ihre Dornen machen die Ernte etwas mühsam, schützen die Beeren aber vor Vögeln. Mehltauresistente Sorten wie ‚Invicta’ ersparen dir viel Spritzarbeit.
Pflegehinweise
Pflanze die Stachelbeere im Herbst (Oktober · KW 43) an einen luftigen, halbschattigen Platz, damit Mehltau weniger Chancen hat. Schneide den Strauch jährlich licht und entferne nach innen wachsende Triebe. Mulche den Wurzelbereich, gieße bei Trockenheit und ernte ab Juni, früh für Kuchen, später zum Frischverzehr.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
lehmig, humos, durchlässig, feucht, nährstoffreich
Gib der Stachelbeere einen humus- und naehrstoffreichen, gleichmaessig feuchten Lehmboden mit guter Durchlaessigkeit und vermeide unbedingt Staunaesse. Leichten Kalkgehalt vertraegt sie gut; sandige Boeden verbesserst du mit reifem Kompost, schwere Tonboeden lockerst du mit Sand und Kompost auf.
Düngung
Starkzehrer
Dünge im zeitigen Fruehjahr, sobald der Boden frostfrei ist: arbeite reifen Kompost flach in den Wurzelbereich ein (Flachwurzler, nicht zu tief harken) und ergaenze bei Bedarf Hornspaene fuer den Triebaustrieb. Eine zweite kleine Gabe nach der Bluete unterstuetzt den Fruchtansatz; alternativ legst du Kompost schon im Spaetherbst mulchartig auf. Ab Hochsommer keine stickstoffbetonte Duengung mehr, damit die Triebe rechtzeitig ausreifen.
Schnitt
Lichte die *Stachelbeere* aus, indem du die ältesten Gerüstäste (über 4 Jahre, dunkles Holz) bodennah entfernst und 3–4 kräftige Neutriebe stehen lässt — sie trägt am einjährigen Holz auf mehrjährigem Gerüst. Am einfachsten gleich nach der Ernte (Juli/August), alternativ im Spätwinter (Februar–März · KW 7–12) vor dem Austrieb.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
Krankheiten & Schädlinge
1 relevantAus der Wissensdatenbank, automatisch verknüpft über betroffene Arten. Erkennen und Vorbeugen stehen ausführlich im Lexikon.
Nematus ribesii
Die Stachelbeerblattwespe (Nematus ribesii) legt ihre Eier an die Blattunterseiten von Stachelbeeren und Johannisbeeren, wo die grünen, schwarz gepunkteten Larven schlüpfen.
Mehr zu StachelbeerblattwespeSorten
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‚Hinnonmäki Gelb’
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‚Hinnonmäki Rot’
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‚Rokula’
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‚Rolonda’
Eine starkwüchsige rote Sorte, die für ihre großen, festen Beeren und ihre gute Doppelresistenz gegen Mehltau und Blattfallkrankheit geschätzt wird.
Erfahrungen aus echten Gärten
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