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Barbarea vulgaris

Barbarakraut

Volksnamen: Winterkresse, Echtes Barbarakraut

Barbarakraut

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Barbarakraut, botanisch Barbarea vulgaris, ist ein wintergrünes Würzkraut aus der Familie der Kreuzblütler. Die dunkelgrünen, glänzenden Blattrosetten trotzen Frost bis weit in den Winter hinein und liefern dir gerade dann frisches Grün, wenn im Garten sonst wenig wächst. Im zweiten Jahr schiebt die Pflanze lange Stängel mit leuchtend gelben Blütentrauben, die von Mai bis Juni Bienen und Schwebfliegen anlocken. Barbarakraut ist genügsam, robust gegenüber Frost und Nässe und verträgt auch halbschattige Standorte gut.

Pflegehinweise

Barbarakraut mag lockeren, feuchten Boden in Sonne bis Halbschatten und verzeiht auch mal einen trockenen Tag. Halte die Fläche in den ersten Wochen nach der Aussaat unkrautfrei, danach wächst das Kraut so kräftig, dass es sich weitgehend selbst durchsetzt. Ernte die jungen Blätter laufend von außen, das regt die Rosette zu neuem Wuchs an. Nach der Blüte im zweiten Jahr versamt sich Barbarakraut gern selbst; schneide die Stängel rechtzeitig ab, wenn du das nicht willst. Für eine durchgehende Ernte lohnt sich eine gestaffelte Aussaat im Frühjahr und im Spätsommer.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.58.0

Bodenart

feucht, nährstoffreich, humos, lehmig

LichtHalbschatten
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfMittel

Barbarakraut mag frische bis feuchte, nährstoffreiche Böden, wie man sie an Gräben, Wegrändern und feuchten Wiesen findet. Lehmige und humose Erde mit guter Wasserhaltung passt am besten. Kurzzeitige Feuchte verträgt die Pflanze, sofern der Boden nicht komplett verdichtet ist. Auf trockenen, mageren Standorten bleibt sie deutlich kleiner und schießt schneller in die Blüte.

Düngung

Schwachzehrer

Als robuste Wildpflanze braucht Barbarakraut praktisch keine Düngung. Eine Mulchschicht aus verrottetem Laub oder Kompost im Frühjahr reicht völlig aus, um sie mit Nährstoffen zu versorgen. Zu üppige Düngung fördert vor allem weiches Blattwerk, das schneller welkt und weniger würzig schmeckt.

Mischkultur

Gute Nachbarn

Hülsenfrüchtler (Fabaceae)

besonders bewährt

Hülsenfrüchtler sammeln Stickstoff im Boden, von dem Kohlgewächse als Starkzehrer profitieren.

Zum Beispiel ErbseBuschbohneStangenbohneDicke BohneMarkerbseZuckererbse und 31 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Doldenblütler (Apiaceae)

Sellerie und Dill vertreiben mit ihrem Duft den Kohlweißling, ein bewährter Nachbar für alle Kohlgewächse.

Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog

Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis

Lippenblütler (Lamiaceae)

Der intensive Duft von Basilikum, Thymian und Co. verwirrt den Kohlweißling und hält ihn von den Kohlgewächsen fern.

Zum Beispiel LavendelThymianBasilikumRosmarinSalbeiYsop und 31 weitere Arten im Katalog

Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis

Kapuzinerkressengewächse (Tropaeolaceae)

Kapuzinerkresse dient als Fangpflanze. Blattläuse und Kohlweißling befallen lieber sie als die Kohlgewächse daneben.

Zum Beispiel KapuzinerkresseMashua

Quelle: Fangpflanzen-Praxis im biologischen Gartenbau

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

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