Aubrieta deltoidea
Blaukissen
Volksnamen: Purpurkissen
Foto: Stan Shebs · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Das Blaukissen (botanisch Aubrieta deltoidea) ist eine niedrige Polsterstaude, die im April bis Mai dichte violette bis purpurfarbene Blütenteppiche bildet. Zu Hause ist es auf Mauerkronen, in Steingärten und an Beeträndern, wo es sich flach ausbreitet und rasch schließt. Die immergrünen, graugrünen Blätter halten das Polster auch außerhalb der Blütezeit ansehnlich. Sorten wie Royal Violet oder Doctor Mules setzen kräftige Farbakzente und eignen sich gut für Trockenmauern und Kübelränder.
Pflegehinweise
Blaukissen mag einen vollsonnigen, warmen Platz mit durchlässigem, eher kargem Boden; auf schweren, staunassen Böden fault es leicht. Gieße nur bei anhaltender Trockenheit, denn zu viel Feuchtigkeit schadet dem Polster mehr als zu wenig. Schneide die Pflanze direkt nach der Blüte etwa zur Hälfte zurück, damit sie kompakt bleibt und im nächsten Jahr wieder dicht blüht. Teile größere Polster alle paar Jahre im Frühherbst, um Verkahlung in der Mitte vorzubeugen. Winterschutz braucht das Blaukissen in den meisten Lagen nicht, ein lockerer Reisigschutz hilft aber in besonders exponierten Steingärten.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, kalkliebend, mager, trocken
Blaukissen mag es schlank und durchlässig, am liebsten in einer Mischung aus Sand und Kies mit etwas Kalk. Schwere, staunasse Böden verträgt die Pflanze schlecht, das Wurzelwerk fault dann schnell. Ein magerer Standort auf Mauerkronen oder im Steingarten kommt ihrem natürlichen Wuchsort am nächsten. Zu nährstoffreiche Erde macht sie weich und anfällig, dann blüht sie auch weniger üppig.
Düngung
Schwachzehrer
Blaukissen braucht kaum Düngung, zu viele Nährstoffe schaden ihr eher als sie zu helfen. Eine dünne Schicht reifer Komposterde im zeitigen Frühjahr reicht völlig aus. Wichtiger als Düngen ist der Rückschnitt nach der Blüte, das hält den Polster kompakt und blühfreudig.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
besonders bewährtHülsenfrüchtler sammeln Stickstoff im Boden, von dem Kohlgewächse als Starkzehrer profitieren.
Zum Beispiel ErbseBuschbohneStangenbohneDicke BohneMarkerbseZuckererbse und 31 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Doldenblütler (Apiaceae)
Sellerie und Dill vertreiben mit ihrem Duft den Kohlweißling, ein bewährter Nachbar für alle Kohlgewächse.
Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog
Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis
Lippenblütler (Lamiaceae)
Der intensive Duft von Basilikum, Thymian und Co. verwirrt den Kohlweißling und hält ihn von den Kohlgewächsen fern.
Zum Beispiel LavendelThymianBasilikumRosmarinSalbeiYsop und 31 weitere Arten im Katalog
Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis
Kapuzinerkressengewächse (Tropaeolaceae)
Kapuzinerkresse dient als Fangpflanze. Blattläuse und Kohlweißling befallen lieber sie als die Kohlgewächse daneben.
Zum Beispiel KapuzinerkresseMashua
Quelle: Fangpflanzen-Praxis im biologischen Gartenbau
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
Erfahrungen aus echten Gärten
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