Nasturtium officinale
Brunnenkresse
Volksnamen: Wasserkresse, Echte Brunnenkresse
Foto: Masparasol · CC BY 3.0 · Quelle
Beschreibung
Brunnenkresse ist eine Sumpf- und Wasserpflanze mit scharf-würzigem, senfartigem Aroma und einem hohen Gehalt an Vitamin C. In der Natur wächst sie an Quellen und langsam fließenden Bächen, im Garten gedeiht sie nur dort, wo der Boden dauerhaft nass ist. Die jungen Triebe sind eine klassische Zutat für Suppen und Salate.
Pflegehinweise
Pflanze Brunnenkresse an den Rand eines Teichs, in eine ständig feuchte Mulde oder in einen Untersetzer mit dauerhaft stehendem Wasser. Sorge für Halbschatten und frisches, sauberes Wasser. Ernte regelmäßig die jungen Triebspitzen, das hält die Pflanze kompakt; vermeide stehendes, verschmutztes Wasser, das die Wurzeln faulen lässt.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
lehmig, humos, feucht, nährstoffreich, kalkliebend
Brunnenkresse braucht dauerhaft feuchten bis nassen, humos-lehmigen und nährstoffreichen Boden — am natürlichen Standort wächst sie in fließendem oder stehendem, kalkreichem Wasser. Im Garten gelingt sie an Teich- und Bachrändern, im Schlammbeet oder in einem flachen Wasserbehälter; Staunässe ist kein Problem, Austrocknen tötet die Pflanze. Ein pH-Wert um 7 (kalkverträglich bis kalkliebend) ist ideal.
Kohlgewächse sind starkzehrend und anfällig für Kohlhernie — halte 4 Jahre Anbaupause ein und folge nicht direkt auf andere Kreuzblütler wie Radieschen oder Senf.
Düngung
Mittelzehrer
Brunnenkresse ist genügsam und zieht ihre Nährstoffe meist aus dem Wasser. Arbeite im Frühjahr beim Austrieb etwas reife Komposterde flach um die Pflanze ein. Im Topf oder Wasserbehälter kannst du in der Wachstumszeit gelegentlich mit verdünnter Brennnesseljauche nachhelfen — aber zurückhaltend, denn zu viel Stickstoff fördert weiches Blattwachstum auf Kosten des Aromas.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
besonders bewährtHülsenfrüchtler sammeln Stickstoff im Boden, von dem Kohlgewächse als Starkzehrer profitieren.
Zum Beispiel ErbseBuschbohneStangenbohneDicke BohneMarkerbseZuckererbse und 31 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Doldenblütler (Apiaceae)
Sellerie und Dill vertreiben mit ihrem Duft den Kohlweißling, ein bewährter Nachbar für alle Kohlgewächse.
Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog
Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis
Lippenblütler (Lamiaceae)
Der intensive Duft von Basilikum, Thymian und Co. verwirrt den Kohlweißling und hält ihn von den Kohlgewächsen fern.
Zum Beispiel LavendelThymianBasilikumRosmarinSalbeiYsop und 31 weitere Arten im Katalog
Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis
Kapuzinerkressengewächse (Tropaeolaceae)
Kapuzinerkresse dient als Fangpflanze. Blattläuse und Kohlweißling befallen lieber sie als die Kohlgewächse daneben.
Zum Beispiel KapuzinerkresseMashua
Quelle: Fangpflanzen-Praxis im biologischen Gartenbau
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
Erfahrungen aus echten Gärten
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