Cochlearia officinalis
Löffelkraut
Volksnamen: Echtes Löffelkraut, Skorbutkraut
Foto: Brandt, Wilhelm; Gürke, M.; Köhler, F. E.; Pabst, G.; Schellenberg, G.… · Public Domain · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Löffelkraut ist ein zweijähriges bis ausdauerndes Wildgemüse aus der Familie der Kreuzblütler, das an Küsten und feuchten Standorten wächst. Die löffelförmigen, fleischigen Blätter schmecken mild scharf, ähnlich wie Kresse, und stecken voller Vitamin C. Botanisch heißt die Pflanze Cochlearia officinalis; im Garten reicht der deutsche Name völlig aus. Historisch diente das Kraut Seefahrern als Mittel gegen Skorbut, wenn frisches Gemüse knapp war. Im Kleingarten fühlt sich Löffelkraut an einem kühlen, dauerhaft feuchten Platz am wohlsten.
Pflegehinweise
Löffelkraut mag lockere, humose Erde, die nie ganz austrocknet; gieße bei Trockenheit regelmäßig und großzügig. Aussaat gelingt von März bis April oder im Spätsommer ab August direkt ins Beet, KW 12 bis KW 16 sind ein guter Startpunkt. Ein halbschattiger bis sonniger Platz mit gleichmäßiger Feuchtigkeit bringt zarte, milde Blätter hervor; pralle Mittagssonne trocknet den Boden dagegen zu schnell aus. Ernte die äußeren Blätter laufend, sobald die Pflanze eine kleine Rosette gebildet hat, dann treibt sie immer wieder nach. Im Winter ist die Pflanze frosthart und braucht keinen besonderen Schutz.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, humos, nährstoffreich, sandig
Löffelkraut mag es feucht bis nass, in der Natur wächst es an Küsten und auf salzigen, humosen Böden. Im Beet gedeiht es auf lockerer, nährstoffreicher Erde, die nie ganz austrocknet. Staunässe verträgt die Pflanze gut, ein sonniger bis halbschattiger Platz mit gleichmäßiger Feuchte ist ideal.
Düngung
Mittelzehrer
Eine Gabe reifer Komposterde im Frühjahr reicht für die ganze Saison meist aus. Wer im Topf kultiviert, gießt ab April alle paar Wochen mit verdünnter Brennnesseljauche nach. Löffelkraut dankt eine gleichmäßige Nährstoffversorgung mit kräftigem, würzigem Blattwuchs.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
besonders bewährtHülsenfrüchtler sammeln Stickstoff im Boden, von dem Kohlgewächse als Starkzehrer profitieren.
Zum Beispiel ErbseBuschbohneStangenbohneDicke BohneMarkerbseZuckererbse und 31 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Doldenblütler (Apiaceae)
Sellerie und Dill vertreiben mit ihrem Duft den Kohlweißling, ein bewährter Nachbar für alle Kohlgewächse.
Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog
Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis
Lippenblütler (Lamiaceae)
Der intensive Duft von Basilikum, Thymian und Co. verwirrt den Kohlweißling und hält ihn von den Kohlgewächsen fern.
Zum Beispiel LavendelThymianBasilikumRosmarinSalbeiYsop und 31 weitere Arten im Katalog
Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis
Kapuzinerkressengewächse (Tropaeolaceae)
Kapuzinerkresse dient als Fangpflanze. Blattläuse und Kohlweißling befallen lieber sie als die Kohlgewächse daneben.
Zum Beispiel KapuzinerkresseMashua
Quelle: Fangpflanzen-Praxis im biologischen Gartenbau
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
Erfahrungen aus echten Gärten
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