Crambe maritima
Meerkohl
Volksnamen: Seekohl
Foto: Siim at et.wikipedia · CC BY-SA 2.5 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Meerkohl, botanisch Crambe maritima, ist ein ausdauerndes Küstengemüse, das an europäischen Kiesstränden wild wächst und im Garten viele Jahre am selben Platz bleibt. Das blaugrüne, leicht wellige Laub bildet einen dekorativen Horst, der auch als Zierpflanze im Staudenbeet eine gute Figur macht. Die eigentliche Delikatesse sind die jungen, gebleichten Triebe im Frühjahr: unter einem Bleichtopf wachsen sie hell, zart und mit einem feinen Aroma zwischen Spargel und Kohl heran. Meerkohl braucht Vollsonne und einen durchlässigen, eher sandigen Boden; auf schweren, staunassen Böden fühlt er sich nicht wohl. Einmal etabliert ist die Pflanze pflegeleicht und übersteht auch strenge Winter ohne Schutz.
Pflegehinweise
Pflanze Meerkohl an einen sonnigen, geschützten Platz mit durchlässigem Boden; schwere Böden lockerst du vorher mit Sand oder feinem Kies auf. Halte einen Pflanzabstand von 75 bis 90 cm, damit sich die kräftigen Wurzeln und der breite Blattschirm ungestört entwickeln können. Im zeitigen Frühjahr, etwa Anfang März KW 10, stülpst du zum Bleichen einen lichtdichten Topf über den Austrieb; nach 4 bis 6 Wochen sind die Triebe erntereif und schmecken am zartesten. Gieße nur in längeren Trockenphasen, denn Meerkohl kommt als Küstenpflanze gut mit sandigen, eher trockenen Böden zurecht. Im Herbst schneidest du das abgestorbene Laub zurück; eine Mulchschicht aus Laub oder Stroh schützt die Wurzeln zusätzlich über den Winter, ist aber meist nicht zwingend nötig.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, sandig, mager, trocken
Meerkohl stammt von Kiesstränden und Steilküsten und will einen tiefgründigen, sehr durchlässigen Boden ohne Staunässe. Sandige bis kiesige, kalkhaltige Erde entspricht seinem natürlichen Standort am besten. Schwere, verdichtete Böden lockerst du am Pflanzloch großzügig mit Sand oder feinem Kies auf.
Als Kreuzblütler zählt Meerkohl zu den Kohlgewächsen, wächst als mehrjährige Staude aber meist ohnehin dauerhaft am selben Platz.
Düngung
Mittelzehrer
Im zeitigen Frühjahr freut sich Meerkohl über eine Gabe reifen Komposts, der um die Pflanze herum flach eingearbeitet wird. Nach der Ernte im Frühsommer kannst du im Spätsommer noch einmal mit Kompost oder gut verrottetem Mist nachlegen, damit die Pflanze für das nächste Jahr Kraft sammelt. Mulch aus Laub oder Stroh hält die Feuchtigkeit und liefert nebenbei langsam Nährstoffe nach.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
besonders bewährtHülsenfrüchtler sammeln Stickstoff im Boden, von dem Kohlgewächse als Starkzehrer profitieren.
Zum Beispiel ErbseBuschbohneStangenbohneDicke BohneMarkerbseZuckererbse und 31 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Doldenblütler (Apiaceae)
Sellerie und Dill vertreiben mit ihrem Duft den Kohlweißling, ein bewährter Nachbar für alle Kohlgewächse.
Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog
Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis
Lippenblütler (Lamiaceae)
Der intensive Duft von Basilikum, Thymian und Co. verwirrt den Kohlweißling und hält ihn von den Kohlgewächsen fern.
Zum Beispiel LavendelThymianBasilikumRosmarinSalbeiYsop und 31 weitere Arten im Katalog
Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis
Kapuzinerkressengewächse (Tropaeolaceae)
Kapuzinerkresse dient als Fangpflanze. Blattläuse und Kohlweißling befallen lieber sie als die Kohlgewächse daneben.
Zum Beispiel KapuzinerkresseMashua
Quelle: Fangpflanzen-Praxis im biologischen Gartenbau
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
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