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Solanum muricatum

Pepino

Volksnamen: Melonenbirne

Pepino

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Pepino, botanisch Solanum muricatum, stammt aus den Anden und bringt dir aromatische, melonig süße Früchte in den Spätsommer. Die Pflanze wächst als lockerer, halbstrauchiger Busch mit weichen, samtigen Blättern und wird meist 50 bis 100 cm hoch. Bei uns gedeiht sie am besten im Kübel, denn sie mag es warm und windgeschützt, ähnlich wie Chili oder Paprika. Die reifen Früchte erkennst du an der cremig gelben Grundfarbe mit violetten Streifen; sie schmecken am besten vollreif direkt vom Strauch.

Pflegehinweise

Pflanze den Pepino erst nach den letzten Frösten Mitte Mai · KW 20 ins Freie oder in einen großen Kübel mit nährstoffreicher, gut durchlässiger Erde. Er braucht einen sonnigen, warmen Standort und gleichmäßige Feuchtigkeit; lass die Erde nie ganz austrocknen, aber vermeide Staunässe. Während der Wachstumsphase freut er sich über regelmäßige Gaben von Kompost oder verdünnter Brennnesseljauche. Vor dem ersten Frost holst du die Pflanze ins Haus und überwinterst sie hell und kühl bei 5 bis 10 Grad, so wie du es von Chili kennst. Im Frühjahr schneidest du die Triebe zurück, dann treibt der Pepino zuverlässig neu aus.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–6.88.0

Bodenart

durchlässig, humos, nährstoffreich, feucht

LichtVolle Sonne
WinterhärteFrostempfindlich
FruchtfolgeNachtschattengewächse
WasserbedarfMittel

Pepino mag lockeren, humusreichen Boden, der Feuchtigkeit hält, ohne zu vernässen. Staunässe verträgt die Pflanze schlecht, weil die flachen Wurzeln dann schnell faulen. Eine Kompostgabe vor der Pflanzung bringt genug Nährstoffe für den Start.

Baue Pepino nicht direkt nach Tomaten, Kartoffeln oder Paprika an derselben Stelle an, da alle vier zur Familie der Nachtschattengewächse gehören und ähnliche Krankheiten teilen.

Düngung

Starkzehrer

Gib alle zwei bis drei Wochen reifen Kompost oder verdünnte Brennnesseljauche, solange die Pflanze blüht und Früchte ansetzt. Eine Mulchschicht aus Grasschnitt oder Stroh hält den Boden feucht und liefert nebenbei Nährstoffe nach. Ab August die Düngung reduzieren, damit die letzten Früchte noch ausreifen können.

Mischkultur

Gute Nachbarn

Spargelgewächse (Asparagaceae)

besonders bewährt

Spargel und Tomate profitieren voneinander. Die Tomate hält den Spargelkäfer fern, der Spargel wehrt Fadenwürmer ab, die der Tomate schaden.

Zum Beispiel FunkieSpargelBlausternTraubenhyazintheHyazintheAmerikanische Agave

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Lippenblütler (Lamiaceae)

besonders bewährt

Basilikum neben Tomate und Paprika verbessert nachweislich den Geschmack und hält Weiße Fliege und Blattläuse fern.

Zum Beispiel LavendelThymianBasilikumRosmarinSalbeiYsop und 31 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Raublattgewächse (Boraginaceae)

Borretsch lockt Bestäuber an und soll den Tomatenschwärmer von den Nachtschattengewächsen fernhalten.

Zum Beispiel BorretschEchter BeinwellPhaceliaEchtes LungenkrautNatternkopfSumpf-Vergissmeinnicht und eine weitere Art im Katalog

Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis

Lieber nicht

Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)

Zwiebeln bremsen neben Kartoffeln und Tomaten das Wachstum der Nachtschattengewächse, die klassische Fruchtfolge-Regel gilt auch im Beet nebeneinander.

Zum Beispiel KnoblauchSpeisezwiebelPorreeSchnittlauchNarzisseRocambole und 12 weitere Arten im Katalog

Quelle: Fruchtfolge-Grundregel

Korbblütler (Asteraceae)

Sonnenblumen geben Stoffe an den Boden ab, die das Knollenwachstum der Kartoffel hemmen, und konkurrieren zusätzlich um Wasser und Nährstoffe.

Zum Beispiel KopfsalatStudentenblumeRingelblumeSonnenblumeEchte KamilleEichblattsalat und 57 weitere Arten im Katalog

Quelle: Fruchtfolge-Grundregel

Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)

Kartoffel und Gurke teilen sich Krankheitserreger wie die Kraut- und Braunfäule und stehen sich als Starkzehrer im Weg.

Zum Beispiel GurkeKürbisZucchiniEinlegegurkeButternutHokkaido und 14 weitere Arten im Katalog

Quelle: Fruchtfolge-Grundregel

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

Krankheiten & Schädlinge

1 relevant

Aus der Wissensdatenbank, automatisch verknüpft über betroffene Arten. Erkennen und Vorbeugen stehen ausführlich im Lexikon.

SchädlinghochApr–Okt
Tomatenminiermotte

Tuta absoluta

Die Tomatenminiermotte (Tuta absoluta) ist ein kleiner Nachtfalter, dessen Raupen in Blättern und Früchten von Tomate & Co. fressen.

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