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Physalis peruviana

Andenbeere

Volksnamen: Kapstachelbeere, Physalis

Andenbeere

Beschreibung

Die Andenbeere trägt goldgelbe, süßsäuerliche Beeren in einer papierartigen Lampion-Hülle und stammt aus dem südamerikanischen Hochland. Sie wächst zu einem ausladenden, halbstrauchigen Busch heran und trägt vom Spätsommer bis zum Frost. Die Beeren reifen oft erst nach, wenn die Hülle pergamentartig vertrocknet und zu Boden fällt.

Pflegehinweise

Säe ab Februar bis April warm vor und pflanze sie nach den Eisheiligen (Mitte Mai · KW 20) an einen sonnigen, windgeschützten Platz mit Stütze. Gieße mäßig und dünge zurückhaltend, zu viel Stickstoff treibt das Blattwerk auf Kosten der Früchte. Ernte die Beeren, sobald die Hülle trocken und strohfarben ist; an einem hellen Ort reifen abgefallene Früchte gut nach.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–6.98.0

Bodenart

humos, durchlässig, lehmig, sandig

LichtVolle Sonne
WinterhärteFrostempfindlich
WasserbedarfMittel

Die Andenbeere braucht einen lockeren, humusreichen und gut durchlässigen Boden — Staunässe lässt die Wurzeln faulen. Schwere Lehmböden lockerst du mit Sand und reifem Kompost auf. Sie mag es leicht sauer bis neutral; stark alkalische Böden über pH 7 meidest du, ein leicht kalkhaltiger Boden ist aber kein Problem.

Düngung

Mittelzehrer

Beim Auspflanzen im Frühjahr arbeitest du reifen Kompost flach in die Pflanzgrube ein; ein paar Hornspäne untergemischt geben den Stickstoff langsam über die Saison ab. Düngst du zu kräftig — vor allem mit Stickstoff — treibt die Pflanze üppig Blatt und setzt kaum Früchte an, halte dich also bewusst zurück. Eine zweite leichte Kompostgabe etwa zur Mitte der Wachstumsphase reicht als Nachversorgung völlig aus.

Mischkultur

Gute Nachbarn

Spargelgewächse (Asparagaceae)

besonders bewährt

Spargel und Tomate profitieren voneinander. Die Tomate hält den Spargelkäfer fern, der Spargel wehrt Fadenwürmer ab, die der Tomate schaden.

Zum Beispiel FunkieSpargelBlausternTraubenhyazintheHyazintheAmerikanische Agave

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Lippenblütler (Lamiaceae)

besonders bewährt

Basilikum neben Tomate und Paprika verbessert nachweislich den Geschmack und hält Weiße Fliege und Blattläuse fern.

Zum Beispiel LavendelThymianBasilikumRosmarinSalbeiYsop und 31 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Raublattgewächse (Boraginaceae)

Borretsch lockt Bestäuber an und soll den Tomatenschwärmer von den Nachtschattengewächsen fernhalten.

Zum Beispiel BorretschEchter BeinwellPhaceliaEchtes LungenkrautNatternkopfSumpf-Vergissmeinnicht und eine weitere Art im Katalog

Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis

Lieber nicht

Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)

Zwiebeln bremsen neben Kartoffeln und Tomaten das Wachstum der Nachtschattengewächse, die klassische Fruchtfolge-Regel gilt auch im Beet nebeneinander.

Zum Beispiel KnoblauchSpeisezwiebelPorreeSchnittlauchNarzisseRocambole und 12 weitere Arten im Katalog

Quelle: Fruchtfolge-Grundregel

Korbblütler (Asteraceae)

Sonnenblumen geben Stoffe an den Boden ab, die das Knollenwachstum der Kartoffel hemmen, und konkurrieren zusätzlich um Wasser und Nährstoffe.

Zum Beispiel StudentenblumeRingelblumeSonnenblumeEchte KamilleEichblattsalatEissalat und 56 weitere Arten im Katalog

Quelle: Fruchtfolge-Grundregel

Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)

Kartoffel und Gurke teilen sich Krankheitserreger wie die Kraut- und Braunfäule und stehen sich als Starkzehrer im Weg.

Zum Beispiel GurkeKürbisZucchiniEinlegegurkeButternutHokkaido und 14 weitere Arten im Katalog

Quelle: Fruchtfolge-Grundregel

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

Erfahrungen aus echten Gärten

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