Cardamine pratensis
Wiesenschaumkraut
Volksnamen: Wiesen-Schaumkraut, Kuckucksblume, Bachkresse
Foto: CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Das Wiesenschaumkraut ist eine heimische Fruehlingsbluete, die von Mitte April bis Mitte Mai auf feuchten Wiesen, an Bachraendern und in lichten Gaerten zart lila bluet. Die jungen Blaetter schmecken kressig-scharf und lassen sich wie Kresse ueber Salate oder Butterbrote streuen. Als eine der ersten Nektarquellen im Jahr ist sie fuer den Aurorafalter wichtig, dessen Raupen sie als eine ihrer Futterpflanzen nutzen. Cardamine pratensis wuenscht sich einen feuchten, naehrstoffreichen Standort und vertraegt auch zeitweise nasse Fuesse gut. Im Naturgarten oder am Teichrand ist sie eine wertvolle, pflegeleichte Bereicherung.
Pflegehinweise
Wiesenschaumkraut mag es feucht: Gib ihm einen halbschattigen bis sonnigen Platz mit gleichmaeßig feuchtem, humosem Boden, gerne am Teichrand oder in der Wildblumenwiese. Gieße in Trockenphasen regelmaeßig nach, denn austrocknende Erde vertraegt die Pflanze schlecht. Nach der Bluete kannst du die Pflanze einfach stehen lassen, sie zieht sich im Sommer zurueck und treibt im naechsten Fruehjahr wieder aus. Ein Duenger ist normalerweise nicht noetig, eine Kompostgabe im Herbst reicht vollkommen. Lass ein paar Samenstaende stehen, dann versamt sich das Wiesenschaumkraut von selbst und bildet mit der Zeit schoene Horste.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, nährstoffreich, humos, lehmig
Das Wiesenschaumkraut liebt feuchte bis nasse Standorte, wie sie an Bachrändern, in Feuchtwiesen oder an schattigen Gartenteichrändern vorkommen. Ein humoser, nährstoffreicher Boden mit guter Wasserhaltekraft passt am besten, staunasse bis wechselfeuchte Lagen verträgt die Pflanze problemlos. Auf trockenen, mageren Böden bleibt sie meist kümmerlich und blüht kaum.
Düngung
Schwachzehrer
Als Wildstaude aus nährstoffreichen Feuchtwiesen braucht das Wiesenschaumkraut keine zusätzliche Düngung. Eine dünne Mulchschicht aus verrottetem Laub oder Grasschnitt im Frühjahr reicht völlig aus, um den Boden feucht und humusreich zu halten. Zu viel Nährstoff im Boden führt eher zu üppigem Blattwerk auf Kosten der Blüte.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
besonders bewährtHülsenfrüchtler sammeln Stickstoff im Boden, von dem Kohlgewächse als Starkzehrer profitieren.
Zum Beispiel ErbseBuschbohneStangenbohneDicke BohneMarkerbseZuckererbse und 31 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Doldenblütler (Apiaceae)
Sellerie und Dill vertreiben mit ihrem Duft den Kohlweißling, ein bewährter Nachbar für alle Kohlgewächse.
Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog
Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis
Lippenblütler (Lamiaceae)
Der intensive Duft von Basilikum, Thymian und Co. verwirrt den Kohlweißling und hält ihn von den Kohlgewächsen fern.
Zum Beispiel LavendelThymianBasilikumRosmarinSalbeiYsop und 31 weitere Arten im Katalog
Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis
Kapuzinerkressengewächse (Tropaeolaceae)
Kapuzinerkresse dient als Fangpflanze. Blattläuse und Kohlweißling befallen lieber sie als die Kohlgewächse daneben.
Zum Beispiel KapuzinerkresseMashua
Quelle: Fangpflanzen-Praxis im biologischen Gartenbau
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
Erfahrungen aus echten Gärten
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