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Diplotaxis tenuifolia

Wilde Rauke

Volksnamen: Schmalblättrige Rauke, Ewige Rauke

Wilde Rauke

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die wilde Rauke, botanisch Diplotaxis tenuifolia, ist eine ausdauernde Staude mit schmalen, tief gezackten Blättern und einem deutlich schärferen, würzigeren Aroma als die einjährige Salatrauke. Sie bildet über Jahre hinweg dichte Horste und treibt nach dem Schnitt immer wieder zuverlässig neu aus, was sie zu einer ergiebigen Dauerkultur für den Kleingarten oder Balkonkasten macht. Von Frühsommer bis Herbst erscheinen kleine gelbe Kreuzblüten, die auch für Wildbienen attraktiv sind. Geerntet werden die jungen Blätter laufend, älteres Laub wird zunehmend schärfer und eignet sich dann eher zum Würzen als für den frischen Salat.

Pflegehinweise

Wilde Rauke mag einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit durchlässigem, eher magerem Boden. Gieße mäßig und lass die Erde zwischen den Wassergaben leicht antrocknen, zu viel Nässe schadet den Wurzeln mehr als kurze Trockenheit. Schneide die äußeren Blätter regelmäßig einige Zentimeter über dem Boden ab, so treibt die Pflanze immer wieder neu aus und bleibt kompakt. Entferne Blütentriebe frühzeitig, wenn du milde Blätter bevorzugst, sonst wird das Aroma mit der Zeit deutlich schärfer. Als ausdauernde Staude übersteht sie milde Winter im Freien gut und treibt im Frühjahr aus der Wurzel neu aus.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.58.0

Bodenart

durchlässig, mager, sandig, kalkliebend

LichtVolle Sonne
WinterhärteWinterhart mit Schutz
FruchtfolgeKohlgewächse
WasserbedarfMittel

Wilde Rauke mag durchlässigen, eher mageren Boden und verträgt Trockenheit besser als pralle Fülle im Beet. Zu nährstoffreiche, schwere Böden machen sie schnell schießfreudig und lassen den Geschmack milder statt würzig scharf werden. Ein sonniger, warmer Platz mit lockerer Erde reicht ihr völlig, Staunässe solltest du unbedingt vermeiden.

Als Kreuzblütlerin gehört Wilde Rauke in die Fruchtfolge der Kohlgewächse und sollte nicht direkt nach Kohl, Radieschen oder Senf stehen. Eine Anbaupause von mehreren Jahren am selben Standort beugt Kohlhernie und anderen Kreuzblütler-Problemen vor.

Düngung

Schwachzehrer

Wilde Rauke braucht kaum Düngung, zu viel Nährstoff schwächt sogar ihr würziges Aroma. Eine dünne Kompostgabe vor der Aussaat im Frühjahr genügt für die ganze Saison. Wenn du magst, kannst du zwischen den Schnitten etwas reifen Kompost oberflächlich einarbeiten, mehr braucht die genügsame Wildpflanze nicht.

Mischkultur

Gute Nachbarn

Hülsenfrüchtler (Fabaceae)

besonders bewährt

Hülsenfrüchtler sammeln Stickstoff im Boden, von dem Kohlgewächse als Starkzehrer profitieren.

Zum Beispiel ErbseBuschbohneStangenbohneDicke BohneMarkerbseZuckererbse und 31 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Doldenblütler (Apiaceae)

Sellerie und Dill vertreiben mit ihrem Duft den Kohlweißling, ein bewährter Nachbar für alle Kohlgewächse.

Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog

Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis

Lippenblütler (Lamiaceae)

Der intensive Duft von Basilikum, Thymian und Co. verwirrt den Kohlweißling und hält ihn von den Kohlgewächsen fern.

Zum Beispiel LavendelThymianBasilikumRosmarinSalbeiYsop und 31 weitere Arten im Katalog

Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis

Kapuzinerkressengewächse (Tropaeolaceae)

Kapuzinerkresse dient als Fangpflanze. Blattläuse und Kohlweißling befallen lieber sie als die Kohlgewächse daneben.

Zum Beispiel KapuzinerkresseMashua

Quelle: Fangpflanzen-Praxis im biologischen Gartenbau

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

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