Ajuga reptans
Kriechender Günsel
Volksnamen: Günsel, Kriechgünsel
Foto: Didier Descouens · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Kriechende Günsel, botanisch Ajuga reptans, ist ein niedriger Bodendecker mit kräftig blauen Blütenähren, die von April bis Juni erscheinen, oft schon ab Mitte April · KW 16. Über oberirdische Ausläufer bildet er dichte Teppiche und schließt so Lücken zwischen Stauden und Gehölzen zuverlässig. Bienen und Hummeln besuchen die Blüten gern, weshalb der Günsel als wertvolle Bienenweide gilt. Er wächst am liebsten halbschattig bis schattig auf frischem, humosem Boden und verträgt auch etwas Trittbelastung. In milden Wintern bleibt sein Blattwerk oft grün und sorgt so für Struktur im Beet, auch wenn ringsum wenig blüht.
Pflegehinweise
Pflanze den Günsel im Frühjahr oder Herbst in lockeren Gruppen, dann schließt er die Fläche innerhalb weniger Monate von selbst. Halte den Boden anfangs mäßig feucht, bis die Ausläufer angewachsen sind; danach kommt er auch mit kurzen Trockenphasen gut zurecht. Ausläufer, die über die gewünschte Fläche hinauswachsen, kannst du einfach mit dem Spaten abstechen und woanders neu einsetzen. Nach der Blüte kannst du verblühte Stände zurückschneiden, das hält den Teppich kompakt. Eine dünne Laubschicht im Herbst schützt die Pflanze zusätzlich und liefert ihr im Frühjahr Nährstoffe.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, humos, nährstoffreich, lehmig
Der Kriechende Günsel mag frischen bis feuchten, humosen Boden und verzeiht auch lehmige Standorte. Nährstoffreiche Gartenerde lässt ihn dicht und satt wachsen, auf magerem Sand bleibt der Teppich lückiger. Staunässe mag er nicht dauerhaft, kurze feuchte Phasen stecken die Ausläufer aber locker weg.
Düngung
Schwachzehrer
Als genügsame Bodendecker-Staude braucht der Günsel praktisch keine Düngung. Eine dünne Kompostgabe im Frühjahr reicht völlig, um den Neuaustrieb zu unterstützen. Verrotteter Laubmulch zwischen den Trieben hält den Boden humos und liefert ganz nebenbei Nährstoffe nach.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Nachtschattengewächse (Solanaceae)
besonders bewährtBasilikum neben Tomate und Paprika verbessert nachweislich den Geschmack und hält Weiße Fliege und Blattläuse fern.
Zum Beispiel KartoffelTomatePaprikaAubergineCocktailtomateAndenbeere und 9 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Kreuzblütler (Brassicaceae)
Der intensive Duft von Basilikum, Thymian und Co. verwirrt den Kohlweißling und hält ihn von den Kohlgewächsen fern.
Zum Beispiel WeißkohlKohlrabiRadieschenGrünkohlBrokkoliBlumenkohl und 34 weitere Arten im Katalog
Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
Erfahrungen aus echten Gärten
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