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Eryngium planum

Flachblatt-Mannstreu

Volksnamen: Stahlblaue Edeldistel, Blauer Mannstreu

Flachblatt-Mannstreu

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Flachblatt-Mannstreu, botanisch Eryngium planum, ist eine distelartige Staude mit stahlblau schimmernden Hochblättern und kugeligen Blütenständen. Von Juli bis September verwandelt er sonnige Beete in ein blaues Blütenmeer und zieht dabei zahlreiche Bienen und Hummeln an. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Südosteuropa und Zentralasien und ist entsprechend genügsam mit kargen, trockenen Böden zufrieden. Wegen seiner langen Haltbarkeit ist er eine beliebte Trockenblume für Sträuße und Wintergestecke. In der Küchen- oder Kinderbeetplanung spielt er keine Rolle, da er als reine Zierstaude gedacht ist.

Pflegehinweise

Der Flachblatt-Mannstreu braucht einen vollsonnigen, durchlässigen Standort und verzeiht auch längere Trockenphasen gut. Gieße nur in den ersten Wochen nach der Pflanzung regelmäßig, danach reicht Regenwasser meist aus. Auf schweren, staunassen Böden lohnt sich eine Drainage aus Sand oder Kies, sonst faulen die Wurzeln leicht. Lass die Fruchtstände über den Winter stehen, sie sehen mit Raureif hübsch aus und bieten Insekten Unterschlupf. Für Trockensträuße schneidest du die Stängel kurz vor der Vollblüte und hängst sie kopfüber an einem luftigen, schattigen Ort auf.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6.5–88.0

Bodenart

durchlässig, mager, sandig, kalkliebend

LichtVolle Sonne
WinterhärteWinterhart

Flachblatt-Mannstreu mag es karg und trocken, wie an seinen Herkunftsstandorten in Steppen und auf Trockenrasen. Ein durchlässiger, sandig-kalkiger Boden ohne Staunässe ist wichtiger als Nährstoffreichtum. Auf schweren, feuchten Böden fault die Pfahlwurzel schnell, deshalb hilft eine Drainage aus Kies oder Sand beim Pflanzen. Zu fette Erde lässt die Stängel zudem weich werden und mindert die schöne stahlblaue Färbung.

Düngung

Schwachzehrer

Als genügsame Steppenpflanze braucht Flachblatt-Mannstreu praktisch keine Düngung. Eine dünne Kompostgabe im zeitigen Frühjahr reicht völlig aus, auf mageren Böden darfst du sie sogar ganz weglassen. Wichtiger als Nährstoffe ist ein warmer, sonniger Platz mit gutem Wasserabzug.

Mischkultur

Gute Nachbarn

Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)

Doldenblütler und Lauchgewächse verwirren sich gegenseitig die Schädlinge (Möhrenfliege, Zwiebelfliege).

Zum Beispiel KnoblauchSpeisezwiebelPorreeSchnittlauchNarzisseRocambole und 12 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Korbblütler (Asteraceae)

Ringelblume und Tagetes neben Möhren halten mit ihrem Duft die Möhrenfliege fern.

Zum Beispiel KopfsalatStudentenblumeRingelblumeSonnenblumeEchte KamilleEichblattsalat und 57 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Kreuzblütler (Brassicaceae)

Sellerie und Dill vertreiben mit ihrem Duft den Kohlweißling, ein bewährter Nachbar für alle Kohlgewächse.

Zum Beispiel WeißkohlKohlrabiRadieschenGrünkohlBrokkoliBlumenkohl und 34 weitere Arten im Katalog

Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis

Hülsenfrüchtler (Fabaceae)

Erbsen und Bohnen versorgen Möhre und Sellerie mit Stickstoff und wachsen als Flachwurzler ohne Konkurrenz nebeneinander.

Zum Beispiel ErbseBuschbohneStangenbohneDicke BohneMarkerbseZuckererbse und 31 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

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