Vigna angularis
Adzukibohne
Volksnamen: Aduki-Bohne, Reisbohne
Foto: Sanjay Acharya · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Adzukibohne, botanisch Vigna angularis, stammt aus Ostasien und liefert kleine, rotbraune Samen mit feinem, leicht süßlichem Geschmack. Sie ist eine wärmeliebende, überwiegend buschig wachsende Bohne, die in der DACH-Region als einjährige Sommerkultur gezogen wird und volle Sonne sowie einen geschützten Standort braucht. Als Hülsenfrucht bindet sie über Knöllchenbakterien Stickstoff im Boden und eignet sich gut als Vorfrucht für stickstoffhungrige Gemüsearten. Geerntet werden die reifen Trockenkörner, die getrocknet lange lagerfähig sind und in der asiatischen Küche vielseitig verwendet werden.
Pflegehinweise
Säe die Adzukibohne erst nach den Eisheiligen aus, ab Mitte Mai etwa KW 20, sobald der Boden dauerhaft warm ist. Sie mag lockeren, humusreichen Boden und gleichmäßige Feuchtigkeit, verträgt aber keine Staunässe. Sie wächst überwiegend buschig und kommt in der Regel ohne Rankhilfe aus. Zupfe regelmäßig Unkraut im Umkreis der jungen Pflanzen, damit sie sich ungestört entwickeln können. Lass die Hülsen am Ende der Saison, meist ab September, vollständig am Strauch austrocknen, bevor du sie erntest und die Bohnen dreschst.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, humos, nährstoffreich, sandig
Die Adzukibohne mag lockeren, durchlässigen Boden, der sich im Sommer schnell erwärmt. Schwere, staunasse Böden bremsen die Keimung und begünstigen Wurzelfäule. Ein humoser, nährstoffreicher Gartenboden mit guter Struktur reicht ihr völlig aus.
Nach Hülsenfrüchten wie der Adzukibohne freuen sich Starkzehrer über den angereicherten Stickstoff im Boden. Baue Adzukibohnen frühestens nach 3 Jahren wieder auf derselben Fläche an.
Düngung
Schwachzehrer
Als Hülsenfrucht bindet die Adzukibohne über ihre Wurzelknöllchen Stickstoff aus der Luft und versorgt sich damit weitgehend selbst. Eine Startgabe reifer Komposterde bei der Pflanzung reicht völlig aus, mehr Düngung führt eher zu Blattmasse statt Hülsen. Wer mag, arbeitet im Herbst zuvor etwas verrotteten Mist in das Beet ein.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Kreuzblütler (Brassicaceae)
besonders bewährtHülsenfrüchtler sammeln Stickstoff im Boden, von dem Kohlgewächse als Starkzehrer profitieren.
Zum Beispiel WeißkohlKohlrabiRadieschenGrünkohlBrokkoliBlumenkohl und 34 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Doldenblütler (Apiaceae)
Erbsen und Bohnen versorgen Möhre und Sellerie mit Stickstoff und wachsen als Flachwurzler ohne Konkurrenz nebeneinander.
Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Lieber nicht
Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)
besonders bewährtLauchgewächse hemmen über ihre Wurzelausscheidungen die stickstoffbindenden Knöllchenbakterien der Hülsenfrüchtler, das bremst deren Wachstum.
Zum Beispiel KnoblauchSpeisezwiebelPorreeSchnittlauchNarzisseRocambole und 12 weitere Arten im Katalog
Quelle: Fruchtfolge-Grundregel
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
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