Gleditsia triacanthos
Gleditschie
Volksnamen: Lederhülsenbaum
Foto: Kevmin · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Gleditschie Gleditsia triacanthos ist ein sommergrüner Baum aus der Familie der Hülsenfrüchtler mit feingefiedertem, hellgrünem Laub, das an Farn erinnert und im Herbst goldgelb verfärbt. Als Stadtbaum gilt sie als besonders robust: Sie verträgt Hitze, Trockenheit und verdichteten Boden gut, deshalb steht sie oft an Straßen und in Parks. Die Wildform trägt kräftige, verzweigte Dornen am Stamm und an den Ästen, veredelte Gartensorten wie ‚Sunburst' sind dagegen dornenlos und bleiben kompakter im Wuchs. Die ledrigen, dunkelbraunen Hülsenfrüchte hängen oft bis in den Winter am Baum und sind ein markantes Erkennungsmerkmal.
Pflegehinweise
Pflanze deine Gleditschie an einen vollsonnigen bis leicht schattigen Platz mit ausreichend Raum, denn ausgewachsene Bäume werden stattlich groß. An den Boden stellt sie kaum Ansprüche, solange er nicht dauerhaft nass ist; sandige bis lehmige Böden verträgt sie gleichermaßen gut. In den ersten zwei bis drei Standjahren hilft regelmäßiges Wässern in Trockenperioden, danach kommt sie gut ohne Zusatzbewässerung aus. Schneide bei Bedarf im Spätwinter, etwa Februar bis KW 8, tote oder sich kreuzende Äste heraus, ein starker Rückschnitt ist meist nicht nötig. Bei der dornigen Wildform empfiehlt sich beim Schnitt festes Werkzeug und dicke Handschuhe, veredelte Sorten wie ‚Sunburst' lassen sich unkomplizierter pflegen.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, lehmig, trocken, nährstoffreich
Die Gleditschie ist bei der Bodenwahl erstaunlich anspruchslos und verträgt auch verdichtete Stadtböden. Sie mag es durchlässig bis lehmig und kommt gut mit Trockenphasen zurecht, sobald sie eingewachsen ist. Staunässe solltest du vermeiden, denn darauf reagiert sie empfindlicher als auf Trockenheit. Leicht alkalische bis neutrale Böden bevorzugt sie, verträgt aber auch mageren Untergrund.
Düngung
Schwachzehrer
Als robuster Tiefwurzler kommt die Gleditschie ohne regelmäßige Düngung aus. Eine Kompostgabe im Frühjahr reicht völlig aus, um junge Bäume beim Anwachsen zu unterstützen. Auf mageren Standorten kannst du im ersten Standjahr etwas gut verrotteten Kompost in den Wurzelbereich einarbeiten, danach versorgt sich der Baum selbst.
Schnitt
In den ersten Jahren lohnt sich ein Erziehungsschnitt, um eine stabile Kronenstruktur mit gut verteilten Leitästen aufzubauen. Schneide dafür im Spätwinter, wenn der Baum noch unbelaubt ist und Wunden bis zum Austrieb gut verheilen können. Bei älteren Bäumen genügt es, abgestorbene oder sich kreuzende Äste gelegentlich zu entfernen.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Kreuzblütler (Brassicaceae)
besonders bewährtHülsenfrüchtler sammeln Stickstoff im Boden, von dem Kohlgewächse als Starkzehrer profitieren.
Zum Beispiel WeißkohlKohlrabiRadieschenGrünkohlBrokkoliBlumenkohl und 34 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Doldenblütler (Apiaceae)
Erbsen und Bohnen versorgen Möhre und Sellerie mit Stickstoff und wachsen als Flachwurzler ohne Konkurrenz nebeneinander.
Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Lieber nicht
Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)
besonders bewährtLauchgewächse hemmen über ihre Wurzelausscheidungen die stickstoffbindenden Knöllchenbakterien der Hülsenfrüchtler, das bremst deren Wachstum.
Zum Beispiel KnoblauchSpeisezwiebelPorreeSchnittlauchNarzisseRocambole und 12 weitere Arten im Katalog
Quelle: Fruchtfolge-Grundregel
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
Erfahrungen aus echten Gärten
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