Vigna radiata
Mungbohne
Volksnamen: Mungobohne, Lunjabohne
Foto: Ivar Leidus · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Mungbohne, botanisch Vigna radiata, stammt aus Südasien und zählt zu den Hülsenfrüchtlern. Sie bildet überwiegend buschige, nur leicht rankende Triebe mit dreiteiligen Blättern und kleinen gelben Blüten, aus denen schlanke, behaarte Hülsen wachsen. Bekannt ist sie vor allem für ihre kleinen grünen Körner, die sich hervorragend zum Keimen eignen. Die Keimlinge werden im Handel oft fälschlich als Sojasprossen angeboten, obwohl es sich botanisch um Mungbohnensprossen handelt. Als wärmeliebende Pflanze braucht sie einen sonnigen, geschützten Platz und eine lange, frostfreie Saison. Wie viele Leguminosen bindet sie über Wurzelknöllchen Stickstoff im Boden und ist damit eine gute Vorkultur für Starkzehrer.
Pflegehinweise
Halte die Erde gleichmäßig feucht, ohne Staunässe, denn Mungbohnen mögen es warm und leicht feucht statt nass. Häufle die Erde etwas an, sobald die Pflanzen 15 bis 20 cm hoch sind, das gibt Stand und Wurzelraum. Bei kühlen Nächten unter 10 Grad hilft ein Vlies, damit die wärmeliebende Pflanze nicht ins Stocken gerät. Ernte die Hülsen laufend, sobald sie sich braun färben, so bildet die Pflanze über Wochen neue nach.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, sandig, mager, trocken
Die Mungbohne mag lockeren, gut durchlässigen Boden, der Staunässe zuverlässig ableitet. Ein sandig lehmiger Standort mit mäßigem Nährstoffgehalt reicht ihr völlig, denn wie viele Hülsenfrüchtler versorgt sie sich über ihre Wurzelknöllchen selbst mit Stickstoff. Zu schwere, verdichtete Böden lässt du am besten mit etwas Sand oder reifem Kompost auflockern, bevor du säst.
Baue Mungbohnen frühestens nach 3 Jahren wieder auf derselben Fläche an, damit sich keine Hülsenfrüchtler-Krankheiten im Boden aufbauen. Die zurückbleibenden Stickstoffknöllchen kommen der Nachfrucht direkt zugute.
Düngung
Schwachzehrer
Als Schwachzehrerin und Stickstoffsammlerin braucht die Mungbohne kaum zusätzliche Düngung. Eine dünne Kompostgabe bei der Beetvorbereitung im Frühjahr genügt vollkommen. Verzichte auf stickstoffbetonte Düngung, sonst wächst viel Blattgrün auf Kosten der Hülsen.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Kreuzblütler (Brassicaceae)
besonders bewährtHülsenfrüchtler sammeln Stickstoff im Boden, von dem Kohlgewächse als Starkzehrer profitieren.
Zum Beispiel WeißkohlKohlrabiRadieschenGrünkohlBrokkoliBlumenkohl und 34 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Doldenblütler (Apiaceae)
Erbsen und Bohnen versorgen Möhre und Sellerie mit Stickstoff und wachsen als Flachwurzler ohne Konkurrenz nebeneinander.
Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Lieber nicht
Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)
besonders bewährtLauchgewächse hemmen über ihre Wurzelausscheidungen die stickstoffbindenden Knöllchenbakterien der Hülsenfrüchtler, das bremst deren Wachstum.
Zum Beispiel KnoblauchSpeisezwiebelPorreeSchnittlauchNarzisseRocambole und 12 weitere Arten im Katalog
Quelle: Fruchtfolge-Grundregel
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
Erfahrungen aus echten Gärten
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