Vigna unguiculata subsp. sesquipedalis
Spargelbohne
Volksnamen: Meterbohne, Schlangenbohne
Foto: David · Public Domain · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Spargelbohne ist eine wärmeliebende Rankpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler und bildet ihre charakteristischen, oft 40 bis 70 cm langen Hülsen an bis zu drei Meter hohen Ranken. Botanisch als Vigna unguiculata subsp. sesquipedalis bekannt, stammt sie ursprünglich aus Südostasien und Westafrika und liebt Hitze deutlich mehr als die heimische Buschbohne. Im DACH-Raum gelingt sie am besten an einem geschützten, sonnigen Platz mit stabiler Rankhilfe, denn sie braucht viel Wärme und eine lange, frostfreie Saison. Wichtig: Die rohen Hülsen und Samen sind nicht zum Verzehr geeignet, denn sie enthalten Lektine, die roh Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Iss die Spargelbohne darum nur gegart. Geerntet werden die Hülsen jung und knackig, bevor die Kerne darin sichtbar hervortreten, gekocht schmecken sie dann mild nussig und bleiben zart.
Pflegehinweise
Säe die Spargelbohne erst, wenn der Boden sich zuverlässig erwärmt hat, ab Mitte Mai KW 20, denn Kälte verträgt sie gar nicht. Stelle ihr früh eine hohe Rankhilfe zur Seite, an der sie sich selbst hochwindet, und gieße regelmäßig, besonders in Trockenphasen während der Blüte. Ein nährstoffreicher, lockerer Boden mit guter Wasserspeicherung unterstützt kräftiges Wachstum; staunasse Stellen meidet die Pflanze. Ernte die Hülsen alle paar Tage, sobald sie ihre volle Länge erreicht haben, das regt die Pflanze zu neuer Blüte an und verlängert die Erntezeit bis in den frühen Herbst.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, humos, nährstoffreich, lehmig
Die Spargelbohne mag lockeren, humosen Boden, der Wärme gut speichert und Staunässe vermeidet. Ein nährstoffreicher, tiefgründiger Gartenboden mit guter Struktur bringt sie am besten zum Wachsen. Kalte, verdichtete Böden lässt sie nur zögerlich keimen, deshalb lohnt sich lockeres Vorbereiten vor der Aussaat.
Baue Spargelbohnen frühestens nach 3 Jahren wieder auf derselben Fläche an, um Bodenmüdigkeit vorzubeugen. Als Stickstoffsammler ist sie eine wertvolle Vorkultur für Starkzehrer wie Kohl oder Tomaten.
Düngung
Mittelzehrer
Reifer Kompost bei der Pflanzung liefert einen guten Grundvorrat an Nährstoffen. Während der Hauptwachstumszeit im Sommer freut sich die Spargelbohne über eine zusätzliche Gabe organischen Düngers wie Brennnesseljauche. Als Hülsenfrüchtler bindet sie über ihre Wurzelknöllchen selbst Stickstoff aus der Luft, daher reicht insgesamt eine maßvolle Düngung.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Kreuzblütler (Brassicaceae)
besonders bewährtHülsenfrüchtler sammeln Stickstoff im Boden, von dem Kohlgewächse als Starkzehrer profitieren.
Zum Beispiel WeißkohlKohlrabiRadieschenGrünkohlBrokkoliBlumenkohl und 34 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Doldenblütler (Apiaceae)
Erbsen und Bohnen versorgen Möhre und Sellerie mit Stickstoff und wachsen als Flachwurzler ohne Konkurrenz nebeneinander.
Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Lieber nicht
Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)
besonders bewährtLauchgewächse hemmen über ihre Wurzelausscheidungen die stickstoffbindenden Knöllchenbakterien der Hülsenfrüchtler, das bremst deren Wachstum.
Zum Beispiel KnoblauchSpeisezwiebelPorreeSchnittlauchNarzisseRocambole und 12 weitere Arten im Katalog
Quelle: Fruchtfolge-Grundregel
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
Erfahrungen aus echten Gärten
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