Lotus tetragonolobus
Spargelerbse
Volksnamen: Rote Spargelerbse, Flügelerbse
Foto: Magnus Manske · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Spargelerbse (botanisch Lotus tetragonolobus) ist eine niedrig wachsende Hülsenfrucht mit auffällig dunkelroten Blüten und geflügelten, vierkantigen Hülsen. Sie stammt aus dem Mittelmeerraum und liebt einen warmen, sonnigen Platz im Beet oder Kübel. Jung geerntet schmecken die Hülsen mild nussig und erinnern an eine Mischung aus Zuckerschote und grünem Spargel, daher der Name. Im Kleingarten ist sie eine hübsche und ungewöhnliche Bereicherung für Beet und Balkonkasten.
Pflegehinweise
Spargelerbsen mögen einen vollsonnigen, warmen Standort mit lockerem, durchlässigem Boden. Säe ab Mitte Mai, KW 20, direkt ins Freiland, sobald keine Nachtfröste mehr drohen; die Pflanze verträgt keinen Frost. Halte den Boden gleichmäßig feucht, aber staunass vermeiden, besonders während der Blüte und Hülsenbildung. Ernte die Hülsen jung und zart, mit etwa 2 bis 3 cm Länge, dann bleibt die Pflanze in Produktion und du erntest über mehrere Wochen. Ein leichter Rankschutz aus Reisig hilft der kriechenden Pflanze, sich auszubreiten, ohne den Boden zu berühren.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, sandig, mager, trocken
Die Spargelerbse mag es leicht und durchlässig, schwere, staunasse Böden verzeiht sie dir kaum. Ein sonniger, warmer Platz mit sandig lehmigem Boden reicht ihr völlig, mageres Substrat fördert sogar den Blütenansatz. Staunässe im Wurzelbereich vermeidest du am besten mit einer lockernden Beimischung aus Sand oder feinem Splitt.
Baue die Spargelerbse frühestens nach 3 Jahren wieder an derselben Stelle an, damit sich keine bodenbürtigen Krankheiten anreichern. Als Hülsenfrüchtler ist sie eine wertvolle Vorfrucht für Starkzehrer wie Kohl oder Tomate.
Düngung
Schwachzehrer
Als Hülsenfrüchtler bindet die Spargelerbse über ihre Wurzelknöllchen selbst Stickstoff aus der Luft und braucht darum kaum Düngung. Eine Kompostgabe bei der Pflanzung im Frühjahr reicht meist völlig aus. Wer den Boden zusätzlich verwöhnen möchte, arbeitet etwas reifen Kompost flach in die oberste Erdschicht ein.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Kreuzblütler (Brassicaceae)
besonders bewährtHülsenfrüchtler sammeln Stickstoff im Boden, von dem Kohlgewächse als Starkzehrer profitieren.
Zum Beispiel WeißkohlKohlrabiRadieschenGrünkohlBrokkoliBlumenkohl und 34 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Doldenblütler (Apiaceae)
Erbsen und Bohnen versorgen Möhre und Sellerie mit Stickstoff und wachsen als Flachwurzler ohne Konkurrenz nebeneinander.
Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Lieber nicht
Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)
besonders bewährtLauchgewächse hemmen über ihre Wurzelausscheidungen die stickstoffbindenden Knöllchenbakterien der Hülsenfrüchtler, das bremst deren Wachstum.
Zum Beispiel KnoblauchSpeisezwiebelPorreeSchnittlauchNarzisseRocambole und 12 weitere Arten im Katalog
Quelle: Fruchtfolge-Grundregel
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
Erfahrungen aus echten Gärten
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