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Lupinus albus

Süßlupine

Volksnamen: Weiße Lupine, Speiselupine

Süßlupine

Foto: Jean-Claude Echardour [CC BY-SA], via Tela Botanica · CC BY 2.0 · Quelle

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Süßlupine, botanisch Lupinus albus, ist eine hochwachsende Hülsenfrucht mit auffälligen weißen bis hellblauen Blütenkerzen. Sie sammelt Stickstoff aus der Luft und reichert damit den Boden an, deshalb schätzen viele Gärtner sie als Gründüngung. Die Samen enthalten viel pflanzliches Eiweiß und lassen sich nach dem Wässern zu einem milden Knabbersnack verarbeiten. Achte beim Kauf auf bitterstoffarme Sorten, denn wilde Lupinen und manche Zuchtformen enthalten Alkaloide, die roh und ungewässert unverträglich sind. Für Kinder und Haustiere sind ungewässerte Samen deshalb tabu.

Pflegehinweise

Säe die Samen ab Mitte April, sobald der Boden sich erwärmt hat, direkt ins Freiland; eine Vorquellung über Nacht beschleunigt die Keimung. Wähle einen sonnigen Standort mit lockerem, nicht zu kalkhaltigem Boden, denn Süßlupinen mögen es eher neutral bis leicht sauer. Gieße nur in längeren Trockenphasen, die tiefen Pfahlwurzeln erschließen sich Wasser meist selbst. Häufle junge Pflanzen leicht an, das gibt Halt gegen Wind, und ernte die Hülsen, sobald sie braun und trocken sind. Als Gründüngung schneidest du die Pflanzen vor der Samenreife ab und arbeitest das Grün flach in den Boden ein.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.58.0

Bodenart

durchlässig, sandig, kalkliebend, mager

LichtVolle Sonne
WinterhärteFrostempfindlich
FruchtfolgeHülsenfrüchte
WasserbedarfNiedrig

Die Süßlupine mag lockeren, durchlässigen und eher mageren Boden ohne Staunässe. Im Gegensatz zu den meisten anderen Lupinenarten kommt sie gut mit kalkhaltigen Böden zurecht. Schwere, verdichtete oder dauerhaft feuchte Standorte meidet sie, dort faulen die tiefen Pfahlwurzeln leicht.

Als Gründünger und Stickstoffsammler bereitet die Süßlupine den Boden ideal für nachfolgende Starkzehrer vor. Baue sie nicht direkt nach anderen Hülsenfrüchten wieder an, damit sich keine bodenbürtigen Krankheiten aufbauen.

Düngung

Schwachzehrer

Als Leguminose versorgt sich die Süßlupine über ihre Wurzelknöllchen selbst mit Stickstoff und braucht deshalb keine zusätzliche Düngung. Eine Startgabe reifen Komposts bei der Aussaat reicht völlig aus. Zu nährstoffreicher Boden fördert vor allem Blattmasse und schwächt die Blüte.

Mischkultur

Gute Nachbarn

Kreuzblütler (Brassicaceae)

besonders bewährt

Hülsenfrüchtler sammeln Stickstoff im Boden, von dem Kohlgewächse als Starkzehrer profitieren.

Zum Beispiel WeißkohlKohlrabiRadieschenGrünkohlBrokkoliBlumenkohl und 34 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Doldenblütler (Apiaceae)

Erbsen und Bohnen versorgen Möhre und Sellerie mit Stickstoff und wachsen als Flachwurzler ohne Konkurrenz nebeneinander.

Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)

Bohnen und Erbsen reichern den Boden mit Stickstoff an, den Kürbisgewächse als Starkzehrer gut gebrauchen können.

Zum Beispiel GurkeKürbisZucchiniEinlegegurkeButternutHokkaido und 14 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Lieber nicht

Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)

besonders bewährt

Lauchgewächse hemmen über ihre Wurzelausscheidungen die stickstoffbindenden Knöllchenbakterien der Hülsenfrüchtler, das bremst deren Wachstum.

Zum Beispiel KnoblauchSpeisezwiebelPorreeSchnittlauchNarzisseRocambole und 12 weitere Arten im Katalog

Quelle: Fruchtfolge-Grundregel

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

Sorten

1 Sorten
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