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Lathyrus odoratus

Duftwicke

Volksnamen: Edelwicke, Gartenwicke

Duftwicke

Beschreibung

Die Duftwicke ist eine einjährige Kletterpflanze mit zart duftenden Schmetterlingsblüten in Pastell- und kräftigen Tönen. Sie rankt an Zäunen und Obelisken empor und liefert von Juni bis September unermüdlich Schnittblumen. Achtung: Die Samen sind giftig und nicht zum Verzehr geeignet.

Pflegehinweise

Säe die Duftwicke ab März im Topf vor oder ab April direkt ins Freiland, weiche die harten Samen vorher über Nacht ein. Stelle ihr früh eine Rankhilfe bereit und gieße gleichmäßig. Schneide die Blüten laufend für die Vase, dann setzt sie immer wieder neue an. Ein halbschattiger Platz hält sie auch im Hochsommer blühfreudig.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6.5–7.58.0

Bodenart

sandig, lehmig, humos, durchlässig, nährstoffreich

LichtVolle Sonne
WinterhärteFrostempfindlich
WasserbedarfMittel

Pflanze sie in lockeren, tiefgruendigen und gut durchlaessigen Boden, am besten sandig-lehmig und humos mit reichlich reifem Kompost. Staunaesse vertraegt sie gar nicht, ein leicht kalkhaltiger, neutraler bis schwach basischer Boden kommt ihr entgegen.

Düngung

Mittelzehrer

Arbeite im Fruehjahr vor der Pflanzung reichlich reifen Kompost oder gut verrotteten Mist flach in den Boden ein, denn die Duftwicke moechte naehrstoffreich starten. Waehrend der Bluehphase haelst du sie mit Kompost und einem kaliumbetonten organischen Duenger in Schwung, aber halte dich mit Stickstoff zurueck, sonst treibt sie Blattmasse statt Blueten.

Mischkultur

Gute Nachbarn

Kreuzblütler (Brassicaceae)

besonders bewährt

Hülsenfrüchtler sammeln Stickstoff im Boden, von dem Kohlgewächse als Starkzehrer profitieren.

Zum Beispiel WeißkohlKohlrabiRadieschenGrünkohlBrokkoliBlumenkohl und 34 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Doldenblütler (Apiaceae)

Erbsen und Bohnen versorgen Möhre und Sellerie mit Stickstoff und wachsen als Flachwurzler ohne Konkurrenz nebeneinander.

Zum Beispiel DillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKorianderStangensellerie und 18 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)

Bohnen und Erbsen reichern den Boden mit Stickstoff an, den Kürbisgewächse als Starkzehrer gut gebrauchen können.

Zum Beispiel GurkeKürbisZucchiniEinlegegurkeButternutHokkaido und 14 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Lieber nicht

Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)

besonders bewährt

Lauchgewächse hemmen über ihre Wurzelausscheidungen die stickstoffbindenden Knöllchenbakterien der Hülsenfrüchtler, das bremst deren Wachstum.

Zum Beispiel PorreeSchnittlauchNarzisseRocamboleElefantenknoblauchRote Zwiebel und 10 weitere Arten im Katalog

Quelle: Fruchtfolge-Grundregel

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

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